Was ist Bitcoin und wie funktioniert Bitcoin? – Teil 3

Wie im letzten Blog-Beitrag versprochen, geht es in diesem Beitrag um die Fortsetzung der Bitcoin-Serie. In dieser Serie geht es um die Themen: Was ist Bitcoin und wie funktioniert Bitcoin? Solltest Du Teil 1 und/oder Teil 2 noch nicht gelesen haben, lese sie, bevor Du diesen Blog-Beitrag anfängst zu lesen. Denn die Teile bauen aufeinander auf. Zu Teil 1 kommst Du hier. Zu Teil 2 kommst Du hier.

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Die Miner erhalten für die Schürfung eines neuen Blocks aber nicht nur das Recht, Transaktionsgebühren zu verlangen. Sie erhalten, zumindest zur Zeit noch, Bitcoins. Die Miner verkaufen dann diese Bitcoins, wodurch sie im Netzwerk ankommen, oder behalten sie.

Die Miner geben also sozusagen das Geld aus. Sie sind die Notenbanken des Bitcoin-Netzwerkes. Da die Anzahl der Bitcoins auf 21 Millionen begrenzt ist, verringert sich die Anzahl der pro Block herausgegebenen Bitcoins allerdings immer weiter bis die 21 Millionen erreicht sind und Miner für die Schürfung eines neuen Blockes gar keine Bitcoins mehr erhalten.

Auf der einen Seite wird die Entschlüsselung der Blöcke immer komplexer. Auf der anderen Seite werden die pro Block herausgegebenen Bitcoins immer weniger bis irgendwann keine mehr herausgegeben werden.

Weil auch die erhaltenen Bitcoins eine Form der Refinanzierung für Miner darstellt, müssen sich die Miner in Zukunft immer mehr über die Transaktionsgebühren finanzieren bis sie sich irgendwann nur noch über Transaktionsgebühren finanzieren müssen.

Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, Veränderungen am Bitcoin-Code vorzunehmen. Das funktioniert, indem jemand den Code verändert und diese Veränderung den Nodes zur Installation anbietet.

Jeder Node entscheidet daraufhin selber, ob er seine Software updated oder nicht. Die Mehrheit der Nodes legt auch hier letztendlich wieder fest, wie der Code von Bitcoin aussehen soll.

Es gibt zwei Arten dieser Updates (Forks). Einmal den Soft Fork und einmal den Hard Fork. Der Soft Fork zeichnet sich dadurch aus, dass die Veränderung am Code abwärtskompatibel mit dem alten Code ist.

Sollten manche Nodes das Update ausführen und manche nicht, akzeptieren die Nodes ihre verschiedenen Arten gegenseitig. Das ist kein Problem, weil sie abwärtskompatibel sind. Sobald sich eine Mehrheit für das Update oder gegen das Update entschieden hat, einigen sich alle Nodes auf diese Version.

Beim Hard Fork sieht das anders aus. Das Update ist nicht abwärtskompatibel mit dem alten Code. Sollten sich letztendlich nicht alle Full Nodes auf eine Version einigen, kommt es zur Aufspaltung der Blockchain.

Ist diese Aufspaltung erfolgreich, entsteht eine neue Kryptowährung. Beim Bitcoin gab es diesen Fall bereits dreimal. Es gibt heute neben dem Bitcoin noch drei weitere Kryptowährungen, die sehr ähnlich zum Bitcoin sind.

Die Mehrheit der Nodes bestimmt, wie der Bitcoin-Code auszusehen hat. Die Minderheit der Nodes, die „rebelliert“, erschafft möglicherweise eine neue Kryptowährung und spaltet sich von der Bitcoin-Blockchain ab.

Ich hoffe, dass Dir diese Bitcoin-Serie gefallen hat und Du viel gelernt hast. Wir sind mit dem dritten Teil nun am Ende der Serie angelangt. Ich würde mich sehr über Dein Feedback freuen. Hat Dir diese Serie gefallen oder nicht und warum? Schreibe Deine Meinung einfach in die Kommentare oder an meine E-Mail-Adresse.

Auch wenn Du noch offen gebliebene Fragen zu den Themen was ist Bitcoin und wie funktioniert Bitcoin hast, kannst Du mir Deine Fragen einfach an meine E-Mail-Adresse schicken. Meine E-Mail-Adresse findest Du unter Kontakt.

Viel Erfolg wünscht Dir Lars Vogel! Der Börsencoach für Jugendliche!

 

 

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