In Bitcoin investieren? – Meine Meinung

Du möchtest wissen, ob es sich lohnt, in Bitcoin zu investieren? Du möchtest wissen, ob es sich lohnt, jetzt noch Bitcoins zu kaufen? Dann bist Du hier genau richtig! Denn in diesem Blog-Beitrag geht es um genau dieses Thema: In Bitcoin investieren, lohnt sich das?  Aber vorsichtig, ich stelle Dir hier meine eigene Sichtweise zum Thema vor, das heißt nicht, dass meine Empfehlung rückblickend die richtige gewesen sein wird.

Ich persönlich halte so gut wie nichts davon, in Bitcoin zu investieren. Ich empfehle, die Finger von Bitcoin zu lassen. Wenn Du allerdings unbedingt Bitcoins in Deinem Depot haben möchtest, dann solltest Du meiner Meinung nach maximal 1-2% Deines Vermögens in sie investiert haben. Nicht mehr!

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Jetzt aber dazu, warum ich glaube, dass Bitcoin keine Zukunft hat. Dies hat mehrere Gründe. Einer der Gründe ist, dass Bitcoin nicht wirklich als Zahlungsmittel geeignet ist. Es ist sehr volatil und eine Überweisung kann unter Umständen mehrere Tage dauern, bis sie ausgeführt wird.

Zweitens ist das Risiko sehr hoch, dass die Regierungen sich weltweit zusammentun werden, um den Bitcoin zu verbieten. In China ist dies bereits geschehen. Denn wenn sich der Bitcoin als Zahlungsmittel durchsetzen würde, würde dies einem enormen Macht-Verlust der Regierung und der Zentralbank gleich kommen.

Außerdem können Behörden wohl kaum ermitteln, wer hinter einem Public-Key steckt. Kurz zur Erklärung: Wer Teilnehmer im Bitcoin-Netzwerk ist, bekommt einen Public-Key und einen Private-Key. Mit dem Private-Key kommt er an seine Bitcoins ran. Der Private-Key ist also beim Bitcoin sozusagen das, was beim Bankkonto der PIN ist.

Den Public-Key benötigst Du erst, wenn Du Bitcoins überweisen möchtest. Möchtest Du eine Überweisung an einen anderen schicken, sendest Du die Bitcoins an den Public-Key des anderen. Der Public-Key ist also sozusagen die IBAN beim Bitcoin.

In der Blockchain, in der die Transaktionen gespeichert werden, werden letztendlich nur beide Public-Keys aufgeführt (Public-Key vom Sender und vom Empfänger) und die Menge an Bitcoins, die überwiesen wurden.

Allerdings weiß eben keiner, wer hinter diesen Public-Keys steckt. Nur der Sender und der Empfänger wissen, wer hinter dem jeweils anderen Public-Key steckt. Aber für eine Behörde ist es eben so gut wie unmöglich, den Menschen hinter einem Public-Key zu ermitteln.

Es ist also genauso, wie wenn Du etwas in Bargeld bezahlst. Behörden können die an der Transaktion beteiligten Personen nachher nur noch schwer ermitteln. Und viele Regierungen auf der Welt sind mittlerweile dabei, Bargeld abzuschaffen. Warum denn dann nicht auch Bitcoin?

Aber der entscheidenste Grund, warum ich denke, dass Bitcoin keine Zukunft hat, kommt jetzt. Was wird passieren, wenn alle 21 Millionen Bitcoins ausgezahlt wurden? Richtig, Miner bekommen keine Bitcoins mehr, wenn sie neue Blöcke entschlüsselt/geschürft haben.

Miner können Sich ab dann also nur noch über die Transaktionsgebühren refinanzieren und die Entschlüsselungs-Aufgaben werden immer anspruchsvoller. Das heißt, dass immer mehr Strom für eine Aufgabe verbraucht wird. Und das heißt wiederum, dass die Kosten für Miner in Zukunft steigen werden, außer Strom wird in Zukunft deutlich billiger.

Also kurz zusammengefasst: Die Miner können sich ab diesem Zeitpunkt nur noch über die Transaktionsgebühren refinanzieren, während die Kosten für sie in die Höhe schießen.

Ist das also noch ein lohnendes Geschäft? Meine Antwort ist ganz klar nein.

Doch was ist nun das Problem für die Zukunft des Bitcoin? Das Problem ist, dass das Bitcoin-Netzwerk auf Miner angewiesen ist. Denn um neue Transaktionen durchführen zu können, braucht die Bitcoin-Blockchain neue Blöcke, weil auf diesen die Transaktionen gespeichert werden. Diese neuen Blöcke werden von Minern geschürft.

Schürfen diese nicht mehr, weil es sich für sie finanziell nicht mehr lohnt, können keine Überweisungen mehr mit Bitcoin getätigt werden. Der Bitcoin wäre also am Ende.

Die andere Möglichkeit ist, dass die Transaktionsgebühren so stark ansteigen, dass es sich für die Miner finanziell immer noch lohnt. Doch wer überweist schon gerne mit einer Währung, bei der erstmal viel Geld an Gebühren für eine Überweisung gezahlt werden muss? Ich denke, so gut wie keiner.

Also, in Bitcoin investieren? Ich denke, eher eine schlechte Idee.

Ich finde zwar die Grundidee von Bitcoin sehr gut, aber beim Bitcoin gibt es meiner Meinung nach ein Problem bei der Umsetzung. Es mag sein, dass es dieses Problem bei anderen Kryptowährungen nicht gibt. Bei so einer Kryptowährung würden zwar noch die ersten beiden genannten Probleme zutreffen, aber eben nicht das letzte.

Was denkst Du? In Bitcoin investieren? Lohnt sich das? Schreibe mir Deine Meinung unten in die Kommentare! Ich bin gespannt und würde mich über eine sehr angeregte Diskussion freuen.

In Bitcoin investieren, lohnt sich das? Hast Du noch offen gebliebene Fragen, zu den Themen, die ich in diesem Beitrag angesprochen habe? Wenn ja, dann schreibe mir doch einfach eine E-Mail. Meine E-Mail-Adresse findest Du unter Kontakt.

Viel Erfolg wünscht Dir Lars Vogel! Der Börsencoach für Jugendliche!

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